Urlaub mit besonderen Menschen, sind besondere Herausforderungen.

!!Nicht immer einfach!!

                                                                                                                                                                                        Doch wir zeigen euch wie es trotzdem geht. 🙂

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Wir gewähren euch hier Einblicke zu unseren Ausflügen speziell mit dem Rollstuhl. Natürlich sind diese auch so ausgesucht, dass wir sie nach unseren Möglichkeiten machen konnten. Das Glück, dass Theresa ein noch zierliches Mädchen ist, macht solche Unternehmungen erst möglich. Deshalb versuchen wir so viele Ausflüge wie nur möglich mit ihr zu Gestalten.

Solange die Kraft dazu noch ausreicht, kommen natürlich ständig neue dazu.

Ohne unseren tollen Rolli von SORG und dem Outdoor Rad, wäre das natürlich nicht möglich.

Freut euch!!

DAV Deutscher Alpenverein – Hüttenwochenende / Familienunternehmung 2018

Alpenverein Bamberg

  • Beim DAV Bamberg gibt es eine Familienabteilung. Mit dieser haben wir schon einen Familiennachmittag am Kemitzenstein in der Fränkischen Schweiz unternommen. Das war ganz toll für alle Beteiligten. Es konnte das Seilklettern ausprobiert werden, eine kleiner Klettersteig ist vorhanden und jede Menge Steine zum kraxeln. Hier lernten wir tolle Leute kennen.

 

  • Die zweite Unternehmung war das Hüttenwochenende am Spitzingsee in einer DAV Hütte.

 

Original Bericht DAV

(Quelle DAV Sektion Bamberg Das Seil 04/18)

Bergabenteuer am Spitzingsee

Gut für die Neue Bamberger Hütte am Wochenende ausgebucht zu sein, weniger gut für die Familiengruppe, die plante das letzte Wochenende im Juni dort zu verbringen. Die teilnehmenden Familien einigten sich schnell darauf, den Termin beizubehalten und auf eine andere Hütte auszuweichen. Fündig wurden wir schließlich im DAV Haus Spitzingsee.

Als Vorteil für die Ankunft am Freitagabend stellte sich heraus, dass die Hütte mit dem Auto erreichbar ist und wir hinsichtlich Zustieg deshalb keine Eile hatten. Wobei, das „Abenteuer Nachtwanderung“ aus dem letzten Jahr fiel dadurch aus.

Für die Gruppe aus 6 Erwachsenen und 5 Kindern im Alter von 3-9 Jahren bot die Gegend rund um den Spitzingsee jede Menge Möglichkeiten für eine Tour, auf der für alle Teilnehmer etwas dabei war. So entschieden wir uns am Samstag nach dem Frühstück, einen der Gipfel westlich des Spitzingsees in Angriff zu nehmen. Auf der Suche nach der Route, die alle bewältigen können, nahmen wir die Stümpfingbahn als Unterstützung gerne in Anspruch. Nachdem dadurch relativ schnell viele Höhenmeter gemacht wurden, freuten sich die Kinder auf den Spielplatz bei der Bergstation und die Erwachsenen über die ersten Weitblicke oder auch nur über den Kaffee auf der Hütte. Zwei Teilnehmerinnen haben keine Aufstiegshilfe in Anspruch genommen und die 400 Höhenmeter aus eigener Kraft überwunden.

Frisch gestärkt hat sich danach die ganze Gruppe aufgemacht, um die letzten hundert Höhenmeter zum Roßkopf zurück zu legen, den Gipfel hatten wir somit in der Tasche. Allerdings sagte schon Hans Kammerlander: „Der Gipfel gehört dir erst, wenn du unten bist, vorher gehörst du ihm“. Der Abstieg stellte sich sehr abwechslungsreich dar. Ein Teilnehmer sollte am Abend im Rahmen der Welttournee seiner Band auf einer Hochzeit in Unterfranken spielen und entdeckte nach einem Drittel des Weges eine Abkürzung. Der Weg führte uns durch einen dichten Bergwald, Matsch und einen noch dichteren Wald aus Farn. So machten wir zwar Strecke, aber kaum Höhenmeter. Die Kinder fanden es aber toll und machten aus dem Bergabenteuer ein Dschungelabenteuer.

Abends begaben sich zwei Väter mit ihren Kindern noch auf Schatzsuche rund um den Spitzingsee. Zumindest suchten sie einen Fernseher, auf dem das WM Spiel der Nationalmannschaft gegen Schweden zu sehen und vor dem noch Platz frei war. Fündig wurden wir an einer Hotelrezeption, wo wir Zeuge des einzigen Sieges wurden. Zurück zur Hütte gab es dann eine Nachtwanderung.

Am Sonntagvormittag machten wir uns am See entlang auf den Weg zur Albert Link Hütte. Soweit kamen wir nicht, viel zu viele Möglichkeiten zum Toben, Klettern und Balancieren bot der Spielplatz auf dem Weg dorthin. Diese Möglichkeiten zur Bewegung wurden nicht zuletzt wegen der bevorstehenden Heimfahrt gerne genutzt, und so war das Wochenende auch schon wieder viel zu schnell vorbei.

Staffelberg 2018

Wer in Bayern wohnt, oder besser gesagt in ,,Franken,, lebt oder Urlaub macht, der muss mindestens einmal im Leben den ,,Berg der Franken,, mit einer Höhe von  539 Meter besteigen. Das dachten auch wir uns und machten uns im August 2018 auf den Weg nach Bad Staffelstein. Das Wetter war heiß aber Traumhaft. Angekommen am Ziel der Begierde wurden wir gleich mit einem Hinweisschild begrüßt, dass der normale Zustieg aktuell gesperrt sei! (War ja klar) Ein Umweg wurde über einem sehr steilen Schotterweg ausgewiesen. Wir packten es an und bezwangen den Aufstieg mit viel Schweiß getriebener Anstrengung. Theresa hatte natürlich wie immer ihre Freude.

Kurze Erholungsphase und weiter über Feldwege, eine Treppe hoch (die Theresa natürlich selbst erklimmen wollte) und es dauerte nicht mehr lange bis wir den Gipfel (wenn man das so nennen darf) erreicht hatten. Eine tolle Aussicht über unser schönes Frankenland war unsere Belohnung. Anschließend stärkten wir uns noch mit einer Einkehr in der Staffelbergklause die im Schatten der Adelgundiskapelle sehr schöne Sitzmöglichkeiten bietet. Der Abstieg wurde auf Grund der Umleitung dann nochmal eine lustige steinige Angelegenheit, die wie immer von den Gesangseinlagen Theresa´s begleitet wurden.

 

Infos findet ihr HIER

Erlebniswanderung: Stuimändle Weg am Ofterschwanger Horn (Sonthofen) 2019

 

Am letzten Tag unseres Allgäu-Urlaub´s wollten wir einmal mit dem Sessellift auf dem Berg fahren und eine kleine Wanderung unternehmen.

Wir hatte uns da was tolles rausgesucht und zwar das Ofterschwanger Horn! Im Prospekt wirbt die Gemeinde mit Barrierefreiheit auf dem Berg. Es gibt da oben einen Familienrundweg, den wir ursprünglich ausgewählt hatten. Aber da gibt es neu, seit August 2019, einen „Stuimändle Weg“  für Kinder (Steinmännchen Weg).

Also haben wir uns entschieden diesen Weg zu gehen, laut Prospekt „Kinderwagen tauglich“. Theresa haben wir das Outdoorrad an den Rolli gemacht. Leider war es an dem Tag so wolkig und neblig, dass wir nur eine „weiße Wand“ vor uns hatten.

Der Weg war mit dem „Steinmännchen Symbol“ auf den Wegweisern beschildert. Anfangs war es ein einfacher geschotterter Weg, an dessen Rande schon einige Stuimändle auf uns warteten. Dann ging es schon leicht Bergab und schon bald kamen wir an die Infostation „Wasser“. An der man einen künstlichen Wasserwirbel erzeugen konnte. Das hat den Kindern gefallen.

Weiter ging es eine breite Forststraße entlang, laut Plan sollte es kurz danach rechts weg gehen. Auf den Wegweisern , war aber nach rechts kein „Steinmännchen Symbol“. Das war auf dem Schild gerade aus. Also gingen wir so weiter, auf der Forststraße.

Ein paar Gehminuten später, ging es laut Schild rechts in den Wald. Bis dahin war der Weg mit dem Rolli sehr gut machbar, aber hier ging ein schmaler Pfad los. Es machte sofort KLICK und wir wussten, jetzt wird der Weg zum Abenteuer!  Unseren Großen hat es sehr gefreut, dass der Weg etwas „aufregender“ wird. Wir dachten nur, ob das wirklich der richtige Weg ist, aber auf dem Schild war ja das Symbol!

Und so liefen wir den Pfad entlang über Wurzeln, Steine und immer wieder kleine Wasserläufe. Es ging teilweise schon recht abschüssig den Berg hinunter. Die Kinder hatten ihren Spaß!

Irgendwann hatte ich das Gefühl, dass wir immer weiter weg von unserem Ziel kommen. Was dann auch so war, aber zurück konnten wir nicht mehr gehen. Das wäre mit dem Rolli unmöglich gewesen. Was soll‘s, wir machten sowas ja nicht zu ersten mal :-).

Also mussten wir weiterlaufen, bis wir nach ca. 1 ½ Stunden auf eine Straße gestoßen sind. Der Rolli total vermatscht und alle total hungrig! Harald hat im Bach erstmal die Rolli-Reifen gewaschen (so müssen sich Goldwäscher fühlen) und ich habe die Brotzeit ausgepackt.

Nach der kurzen Pause und Lagebesprechung gingen wir die Straße entlang in Richtung Gunzesried. Denn wir waren auf der anderen Seite des Berges gelandet! Eigentlich wollten wir NUR einen RUNDWEG gehen!!!! Auf dem Wegweiser unten war aber auch wieder das „Steinmännchen Symbol“ mit einer kleinen Leiter. Was wir oben am Berg nicht registriert hatten, das war ein Steig!!!!

Irgendwann wäre eine Forststraße wieder den Berg hoch gegangen, aber keiner wollte ihn wieder hoch laufen. Uns blieb nichts anderes übrig, als zur nächsten Ortschaft, das war Gunzesried, zu laufen und möglichst mit dem Bus wieder nach Ofterschwang zu fahren. Die Stimmung der Kids ist im Laufe der Zeit in den Keller gesunken. Wir war dann schon auch ziemlich fertig, als wir nach nochmal 1 ½ Stunden endlich in Gunzesried waren und eine Bushaltestelle gefunden haben. Dort mussten wir nochmal 20 Min auf den Bus warten, der nach Sonthofen fuhr.

In Sonthofen hatten wir nochmal eine halbe Stunde Wartezeit auf den nächsten Bus nach Ofterschwang!

Die Entlohnung nach diesem Marsch und das Warten ließ nicht lange auf sich warten! Der Bus hielt an der besten Eisdiele überhaupt!!!!!! ,,der Eisladen“ war das. Außergewöhnliche und super cremige Sorten gibt es da. Hätten wir diesen Umweg nicht gemacht, wären wir nicht auf diese super geniale Eisdiele gestoßen!!!  Hier gehts zur Eisdiele.

Um 17.30 waren wir endlich wieder in unserer Ferienwohnung, völlig erschöpft aber glücklich.

Hier sagen die Bilder mehr als tausend Worte!